Brennholz kaufen — trocken, sauber, geliefert
Kein Hexenwerk, aber auch kein Kinderspiel: Wer Brennholz kaufen will, sollte wissen, worauf es bei Holzart, Trocknung und Lagerung ankommt — und wie Sie Ihr Brennholz bei uns bekommen.
Der älteste Brennstoff der Menschheit
Alle Hölzer, die zum Feuermachen oder zur Wärmeerzeugung genutzt werden, nennt man Brennholz. Es ist der älteste Nutzstoff der Menschheit. Inzwischen wurden viele Methoden entdeckt, um Energie zu gewinnen, wobei das Holz immer weiter in den Hintergrund gedrängt wurde. Doch immer mehr Menschen kehren dahin zurück, im Winter die Kälte durch das Verbrennen von Holz aus dem Haus zu vertreiben, was den Brennholzhandel immens ankurbelt.
Insbesondere in NRW erfreut sich Kaminholz wachsender Beliebtheit. Kamine werden immer mehr als Orte geschätzt, an denen man Brennholz verbrennt, um Wärme zu erzeugen. Es entsteht eine ganz eigene Atmosphäre, wenn ein Zimmer mit Holz im Kamin statt mit der Heizung beheizt wird.
Zuschnitt und Trocknung
Mit dem Kaminfeuer fühlt man sich direkt zu Hause willkommen. Das eigene Zuhause erscheint in einem anderen Licht, das gemütlich zum Verweilen einlädt. Bevor es so weit ist, muss das Holz erst in die richtigen Stückgrößen geschnitten werden, damit es in den Kamin passt und dort gut brennt. Die Alternative ist, Brennholz zu kaufen, das bereits fertig vorbereitet ist.
Dann muss es noch einige Zeit trocknen, damit es gut brennt und zu dem Effekt führt, der gewünscht ist: Wärme. Zu nasses Holz verbrennt nicht gut. Erst wenn das Holz durch Trocknen an der Luft einen Wassergehalt von 15 bis 20 Prozent erreicht hat, gehört es in den Kamin. Besonders empfehlenswert ist Brennholz aus Buche, eine hochwertige Holzart mit guten Brenneigenschaften.
Woran Sie einen guten Brennholzhandel erkennen
Brennholz ist nicht gleich Brennholz. Das Angebot ist vielfältig: Pellets, Briketts oder doch das herkömmliche Scheitholz. Will man das richtige Kaminholz kaufen, sollte man sich beim Brennholzhandel seines Vertrauens informieren. Für die richtige Lagerung braucht der Handel viel Platz, denn Holz sollte bestenfalls zwei Jahre liegen, um den optimalen Heizwert zu erreichen. Der wichtigste Punkt dabei: Luft muss von unten an das Holz kommen.
Ein guter Brennholzhandel kann Ihnen das Mengenverhältnis und den Schüttraummeter erklären. Bei luftgetrocknetem Holz sollte die Holzfeuchte zwischen 15 und 20 % liegen. Außerdem sollte das Kaminholz trocken, sauber und frei von Ungeziefer sein. Abweichungen muss der Handel umgehend mitteilen. Denn die Leistung des Holzes hängt stark von der Trockenheit ab: Eine um 5 % niedrigere Feuchte steigert den Heizwert spürbar.
Brennholz kaufen: die richtigen Fragen vorab
Wenn Sie Brennholz kaufen wollen, sollten Sie sich zunächst ein paar Fragen stellen. Soll das Holz den Raum beheizen oder vor allem gut aussehen? Welche Art von Kamin besitzen Sie? Soll das Feuer drinnen oder draußen brennen?
Es heißt, Kaminholz wärmt mehrmals: beim Schlagen, beim Stapeln und beim Verbrennen. Wer besonders viel Wert auf ein schönes Flammenspiel legt, sollte das gute alte Scheitholz alternativen Brennstoffen vorziehen. Sind Sie sich im Klaren, was Sie wollen, stellen Sie noch sicher, dass genug Platz für die Lagerung da ist. Die Luft muss durch das locker gestapelte Holz zirkulieren können, nur so bleibt die Brennqualität gut.
Heizkosten senken mit Holz
Immer mehr Menschen ziehen es in Betracht, Holz zu kaufen, denn die Preise für Öl und Gas sind schwer zu kalkulieren. Wer Brennholz kauft und damit zusätzlich heizt, kann die Heizkosten deutlich senken, besonders mit Buche. Auf lange Sicht lohnt es sich in jedem Fall, in die traditionelle Heizmethode zu investieren.
Brennholz Buche: sauber und wärmend
Brennholz Buche ist der perfekte Brennstoff für den heimischen Kamin. Bei der Trocknung liegt Buche im Mittelfeld: Birke und Nadelholz trocknen schneller, Eiche dauert noch etwas länger. Buche ist ein nachwachsender Rohstoff, der auch in den nächsten Jahren ausreichend zur Verfügung steht, und ihre CO₂-Bilanz ist ausgeglichen.
Beim Heizwert hat Buche neben anderen Harthölzern die Nase vorn; ihr Heizwert dient oft als Vergleichswert für andere Hölzer. Vorräte lassen sich gut lagern, weil Buche nur selten von Holzschädlingen befallen wird. Sie erzeugt ein herrliches Flammenbild mit wenigen Funken und ist deshalb ideal für Kamine mit Sichtfenster. Die Glut ist besonders gut, wodurch eine lang anhaltende Wärme im Raum entsteht.
Dank ihres angenehmen Geruchs wird Buche auch gern zum Räuchern eingesetzt. Brennholz Buche brennt besser und taucht den Raum in ein gleichmäßiges Flammenspiel. Das sollte man beim Brennholz kaufen nie vergessen.
Fragen zum Brennholz
Wie trocken muss Brennholz sein?
Gut verfeuern lässt sich Holz mit einer Restfeuchte von 15 bis 20 %. Unser technisch getrocknetes Holz liegt unter 20 % und ist sofort verwendbar. Mehr im Ratgeber Restfeuchte von Brennholz.
Was ist der Unterschied zwischen Brennholz und Kaminholz?
Kaminholz ist Brennholz, das auf ofengerechte Länge geschnitten und gespalten ist. Bei uns erhalten Sie es in 25 oder 33 cm.
Wie lagere ich Brennholz richtig?
Luftig, trocken und mit Abstand zum Boden und zur Wand. Unsere Tipps zur Lagerung erklären es Schritt für Schritt.
Kann ich vor dem Abkippen das Holz prüfen?
Ja. Vor dem Abkippen können Sie das Holz prüfen, anfassen oder messen, sowohl die Feuchte als auch die Menge.
Brennholz kaufen — direkt vom Händler
Wir liefern Brennholz aus Buche und Eiche ab 1 SRM an den Niederrhein, ins Ruhrgebiet und ins Bergische Land.
